Das Rumänische Kulturinstitut, Reinhardtstraße 14, in Berlin (Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 14.00-18.00 Uhr) zeigt vom 15. Januar bis 18. Februar ausdrucksvolle Porträts von Russlanddeportierten aus Rumänien. Die Eröffnung der Ausstellung „ORDER 7161 – Marc Schroeders Zeitzeugen-Porträts einer Deportation“ findet am 14. Januar um 19.00 Uhr statt mit einer Einführung der Kulturreferentin für Siebenbürgen, Dr. Heinke Fabritius, und anschließendem Künstlergespräch mit Marc Schroeder.

75 Jahre nach Stalins Geheimbefehl 7161, der die Deportation von 70 000 Rumäniendeutschen in die Sowjetunion zur Wiederaufbauarbeit zur Folge hatte, erinnert diese Ausstellung an ein fast vergessenes Kapitel europäischer Nachkriegsgeschichte. Die in Rumänien während mehrerer Reisen zwischen 2012 und 2015 entstandenen Zeitzeugenporträts des gebürtigen Luxemburgers Marc Schroeder dokumentieren Erinnerungen und Gespräche mit hochbetagten Menschen, die Opfer der Deportationen wurden. Sie erzählen von ihrem persönlichen Umgang mit erlittenen Traumata und den bedrückenden Aspekten „kollektiver Schuld“.

Das Plakatbild der Ausstellung zeigt den ...
Das Plakatbild der Ausstellung zeigt den Zeitzeugen Franz Pleth, Bildegg/Beltiug, 2013. Copyright Marc Schroeder

Dr. Heinke Fabritius bietet Führungen an am 16. und 30. Januar um 17 Uhr sowie – in Anwesenheit des Fotografen Marc Schroeder – am 13. und 18. Februar um 17 Uhr. Weitere Termine auf telefonische Anfrage unter: (0 30) 89 06 19 87. Die Finissage findet am 18. Februar um 19.00 Uhr statt.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt des Rumänischen Kulturinstituts Berlin mit der Kulturreferentin für Siebenbürgen bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Die Wanderausstellung war bereits im Gedenkmuseum für die Opfer des Kommunismus und der Widerstandsbewegung in Sighetul Marmației, im Kulturpalast von Jassy, in der Sakristei der evangelischen Stadtpfarrkirche von Hermannstadt und in der Stuttgarter Galerie InterArt zu sehen.

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